13.01.2011 - Freies Training, Qualifying und Nachttraining bei den 24h Dubai

Valentin war schon am 11. Januar auf dem Flughafen in Dubai gelandet um die Papierabnahme und die Ausrüstungsabnahme ohne Hektik hinter sich zu bringen und sich etwas zu akklimatisieren. Außerdem wollte er das Team um Familie Weiland kennen lernen und wo geht das am besten? Beim Essen:

Am Mittwoch wurde dann erstmal ein bisschen Sightseeing gemacht und im Atlantis Hotel auf der Palme Jumeirah gemütlich gefrühstückt. Die Dimensionen Dubais sind immer wieder beeindruckend.

Danach ging es zurück zur Rennstrecke, wo Valentin die anderen Fahrer, Matthias und Andreas Weiland, Jörg Viebahn und Stefan Müller kennen lernte. Auch wenn Valentin die Strecke von Dubai schon aus dem Jahr davor kannte, beschloss er nochmal die Rennstrecke abzulaufen um bestmöglich auf seinen ersten Einsatz auf einem Porsche vorbereitet zu sein. Stefan Müller, sein Teamkammerad, der noch nie in Dubai zuvor gefahren war, nutzte die Gelegenheit und ließ sich die Strecke von Valentin erklären.

Am Donnerstagmorgen ging es mit der Fahrerbesprechung schon früh los. Danach war das freie Training, in dem Valentin 5 Runden fuhr und auf Anhieb zweitschnellster Fahrer im Team hinter Jörg Viebahn war.

Im Qualifying fuhr Valentin nur 2 gezeitete Runden, die schon etwas schneller waren, als seine Bestzeit aus dem freien Training. Im zweiten Qualifying fuhr Jörg Viebahn dann die fünfschnellste Zeit in der Klasse und stellte das Auto auf den 37. Startplatz im Gesamt.

Nach dem Qualifying veränderte das Team das Setup von einem leichten Übersteuern, das Valentin lieber fährt, zu einem eher untersteuernden Fahrverhalten. Valentin merkte in seinen 2 Runden im Nachttraining sofort die Verschlechterung, konnte sich aber sofort darauf umstellen. Die anderen Fahrer befanden das Setup allerdings für gut und so wurde für das Rennen ein Kompromiss aus beiden Setups eingestellt.

Da die Boxenstopps und der Fahrerwechsel bei einem 24h-Rennen sehr wichtig sind trainierten alle Fahrer nach dem Nachttraining in der Box noch fleißig den Fahrerwechsel, bis sie 35 Sekunden für einen Wechsel brauchten, genau so lang wie die Mechaniker für einen Reifenwechsel brauchen. Perfekt!