16.04.2011 - Ausfall bei Hessen-Rallye Vogelsberg

Da Valentin Hummels Beifahrerin Katja Geyer aus terminlichen Gründen bei der Hessen-Rallye am Vogelsberg verhindert war, fuhr Valentin mit seinem Vater Gerolf Hummel als Beifahrer. Sie reisten am Donnerstag Abend an, um am Freitag früh auf die Besichtigung der Wertungsprüfungen zu gehen. Das Erstellen des Aufschriebs funktionierte reibungslos und Valentin und Gerolf waren rechtzeitig wieder im Servicepark, um das Auto für die technische Abnahme vorzubereiten.

Zurück von der technischen Abnahme musste dann alles für den Start zur ersten WP vorbereitet werden. Zum Glück kam noch Valentins Mentor "Charly" Kling zur Unterstützung, um Valentin und Gerolf im Service etwas zu entlasten.

Durch den Zielbogen ging es dann auf  zur ersten WP. Trotz Serienfahrwerk meisterte Valentin die anspruchsvolle WP1 mit einigen Schotterpassagen und fuhr die Bestzeit in seiner Klasse, Platz 2 in der Division 9 und Platz 39 von insgesamt 59 Fahrern im Ziel.

WP2 war ein Rundkurs mit 2 Runden, auf dem das Team den 3. Platz in Div. 9 erreichte und den 40. von 58 Startern insgesamt. Im Regrouping stellten Valentin und Gerolf dann erfreut fest, dass sie nach 2 Wertungsprüfungen auf Platz 3 in der Division lagen, was sie mit dem Serienfahrwerk nicht für möglich gehalten hätten.

Im Service wurden keine Probleme festgestellt und so ging es erwartungsvoll zur WP3.

Mittlerweile war es dunkel, aber Valentin und Gerolf starteten gut in die WP, bis kurz vor dem Ziel in einer engen Rechtskurve, die stark gecuttet wurde, Valentin das Serienfahrwerk und das Auto schonen wollte und nicht cuttete. Hier war aber zuvor viel Schotter und Schmutz auf die Strecke gefahren worden,  woraufhin das Auto zu wenig Grip hatte und bei einem kurzen Ausflug in einen kleinen Graben die Aufhängung links vorne beschädigt wurde. Sie fuhren noch ins Ziel und die Verbindungsetappe zu WP4. Vor dem Start zu WP4 musste jedoch dann eingesehen werden, dass die Aufhängung zu stark beschädigt war und es nicht sinnvoll wäre, weiter zu fahren.

Kopf hoch, die nächste Rallye kommt!