22.09.2012 - Valentin Hummel fällt bei Saarland-Rallye nach Aufhängungsschaden aus

Bei der Saarland-Rallye fuhren Valentin Hummel und Adrian Berghea erstmals gemeinsam in Wertung einer Rallye. Als Fahrzeug stand der BMW 120d Coupé von der Deutschland Rallye zur Verfügung. Da das HJS Diesel Rallye Masters das Team als Gaststarter herzlich willkommen hiess, konnte in deren Bereich des Service Parks der Service am Fahrzeug durchgeführt werden.

Da der BMW im Vorfeld nicht von Gruppe G auf Gruppe N abgespeckt wurde und damit über 100 Kilo schwerer als die direkten Mitbewerber des HJS Diesel Rallye Masters in der Division 6 war, machte man sich im Team wenig Hoffnungen auf eine vordere Platzierung.

Am Freitag Abend ging es dann über die Startrampe zu den ersten 4 Wertungsprüfungen. Nach der ersten Wertungsprüfung fand man sich auf Platz 4 von 10 Startern in der Klasse wieder. Bei den folgenden Wertungsprüfungen kam zur Dunkelheit dann auch noch heftiger Regen auf und die schon zur Hälfte abgefahrenen, gebrauchten Reifen von der Deutschland Rallye begrenzten Valentins Vorwärtsdrang durch frühzeitiges Aquaplaning. Am Ende des Tages musste er sich dann mit Position 5 zufrieden geben.

Für den Samstag hatte es der Wettergott mit den Rallyefahrern dann besser gemeint und der Tag begann trocken. Hochmotiviert startete das Team in die erste Wertungsprüfung und konnte diese mit Platz 3 bei 1,8 Sekunden Rückstand auf den Schnellsten in der Klasse beenden.    

Die nächste Wertungsprüfung konnte mit einem fünften Platz in der Klasse absolviert werden, was Valentin dazu veranlasste etwas mehr zu pushen. Dies wurde dann mit einem zweiten Platz bei der nächsten Wertungsprüfung sichtbar und so fand er sich nach der Hälfte der Veranstaltung auf einem zufriedenstellenden Platz 4.   

Auch in Wertungsprüfung 8 und 9 machte sich die schnellere Gangart mit einem 2. Platz und einem 3. Platz bemerkbar.

In Wertungsprüfung 10 ereilte das Team dann aber der selbe Schaden an der Aufhängung links vorne, wie bei der Deutschland Rallye, der offensichtlich die empfindliche Achillesferse des zu schweren Fahrzeugs darstellt. Tapfer fuhr das Team aber die Wertungsprüfung noch zu Ende und schleppte sich in den Service Park. Dort musste man dann aber wegen fehlendem Ersatzteil aufgeben. So blieb zum Schluss die Erkenntnis, dass das Fahrzeug nur im gewichtsreduzierten Gruppe N-Trimm zuverlässig ist, dann aber mit der Besetzung Hummel/Berghea um den Sieg mitfahren kann.