26.04.2010 - Eigenheiten des Reiter GT1-Lamborghini eine Überraschung 

Nach einer unruhigen Nacht, mit einem Feuerwehreinsatz nahe dem Hotel, ging es für Valentin Hummel morgens an  den Salzburgring (A). Dort schaffte er es noch, die Streck abzujoggen, bevor der Rennbetrieb um 9:00 Uhr los ging.

Nachdem Christopher Haase (amtierender GT3 Europameister) den 600 PS starken Lamborghini einige Runden warm gefahren hatte und ein kleines Motorproblem aussortiert wurde, setzte sich Valentin hinter das Steuer und Christopher (Bild oben: im Hintergrund) half beim Anschnallen.

Nach vier Runden kam Valentin wieder an die Box, wo die Daten ausgewertet wurden und festgestellt wurde, dass der Schaltvorgang für diese Elektronikeinstellung zu lange dauert. Das erklärte ihm Hans Reiter (Chef von Reiter Engineering) im Bild unten.

Darauf fuhr Valentin für weitere fünf Runden raus, wo er sich auf das schnellere Schalten konzentrierte. Dadurch kühlten die Reifen, die sowieso schwer auf Temperatur zu bringen sind, zu stark ab und als Valentin anfing zu pushen, blockierten beim Anbremsen kurz die Räder, was zu einem kurzen Abstecher in das Kiesbett führte.

Zur Sicherheit fuhr Valentin an die Box, damit das Auto gecheckt werden konnte. Außerdem wurden erneut die Daten analysiert.

Dabei stellte man fest, das Valentin für die kürze der Zeit schon eine gute Leistung erbracht hatte. Allerdings ging das Schalte, was eine sehr spezielle Technik erfordert, noch nicht schnell genug. Mit ein paar Tests könnte er die Eigenheiten des Lambos besser kennen lernen, doch in Anbetracht der kurzen Zeit bis zum GT1-Rennen in Silverstone ist dies nicht möglich. Deshalb muss Valentins Debüt in der GT1 WM noch ein bisschen verschoben werden.