31.10.2009 - Unfall führt zu Ausfall im Werks-Alpina B6 GT3 

Beim Saisonabschlussrennen der VLN fuhr Valentin Hummel zum ersten Mal  einen Renneinsatz mit dem Alpina-Werksteam. Valentin reiste Freitag mittags an, um am Nachmittag noch ein paar Testrunden mit dem Alpina B6 GT3  auf der Nordschleife zu fahren. Es war trocken und viel Verkehr. Trotzdem konnte Valentin in seiner dritten gezeiteten Runde schon eine 8:43min fahren, womit er schneller als Teamkollege Michael Ammermüller war und das Lob von Teamkollegin Claudia Hürtgen bekam: "schnelle Runde!" 

Nach der Übernachtung im Waldhotel ging es Samstag morgens ausgeschlafen ins Qualifying,wo Valentin seine gute Leistung vom Vortag mit einer 8:32min bestätigte. Mit einer 8:23min schaffte Claudia Hürtgen anfänglich den Sprung auf die Pole Position. Am Ende des Qualifying ging Claudia Hürtgen nochmals für eine schnelle Runde auf die Strecke. Auf der Out-Lap hatte sie jedoch mit Zündaussetztern zu kämpfen, worauf entschieden wurde, dass sie zurück in die Box kommen soll. Am Ende reichte es dann leider nur für Start-Platz 8. Doch nach dem Qualifying wurde der Alpina mit der #75 nicht mehr auf der Zeitenliste geführt: Es wurden alle Zeiten gestrichen, weil Michael Ammermüller mit einer Gruppe von anderen Fahrzeugen zu schnell unter gelber Flagge gefahren war. So musste das Trio Claudia Hürtgen, Michael Ammermüller und Valentin Hummel vom letzten Platz in der ersten Startgruppe in das 4h-Rennen starten. Claudia Hürtgen, die den Start fuhr, konnte in ihren ersten sieben Runden bis auf Platz 16 vorfahren. Beim ersten Boxenstop wechselte sie mit Valentin Hummel, der in den folgenden Runde bis auf Platz 9 vorfahren konnte und sogar Andreas Wirth, der das zweite Alpina-Auto mit der #78 fuhr, überholen.

n In seiner 5. Runde war er dann direkt hinter der Zakspeed-Viper von Altfrid Heger. Im Steckenabschnitt Kesselchen wurde er beim Überrunden jedoch von einem langsameren BMW übersehen. Dieser berührte ihn und drehte sich so vor Valentin, dass er ihn in die Leitplanke drückte.  Infolge dessen war dann  die Radaufhängung vorne rechts gebrochen.

Nach Rücksprache mit der Box fuhr Valentin langsam zurück zur Box, wo festgestellt wurde, dass der Schaden so gross war dass es keinen Sinn machte, den Schaden zu reparieren um das Rennen wieder aufzunehmen.  So endete das letzte Rennen der Saison stellvertretend für die Gesamtsaison, in der Valentin Hummel kein Glück hatte, mit einem nicht selbst verschuldeten Ausfall. Wir wünschen mehr Glück für die nächste Saison!