21.05.2009 - 24h-Rennen endet für Valentin Hummel mit technischem Defekt

Das Rennwochenende des 24h-Rennens in der "Grünen Hölle" begann durch Platz 5 im ersten Qualifying, herausgefahren durch Michael Funke bei Nässe mit Intermediates, sehr vielversprechend. Als Valentin das Fahrzeug mit Intermediates übernahm fing es jedoch stärker an zu regnen, so daß er auf Regenreifen umrüsten mußte und so nicht an die Zeiten seines Teamkollegen herankommen konnte. Nicht anders erging es auch den anderen beiden Fahrern Damian Flack und Heribert Steiner die das Fahrzeug anschliessend nacheinander übernahmen. Am nächsten Tag waren für das zweite Qualifying trockene Bedingungen, so daß das Team entschied, nur den Profi Funke um die beste Zeit fahren zu lassen. In seiner ersten Runde starb der Motor jedoch im Streckenabschnitt "Brünnchen" ab. Nach einer provisorischen Reparatur fuhr der Wagen dann weiter, jedoch wieder nur bis an die selbe Stelle und blieb wieder liegen. Bis zum Ende des zweiten Qualifyings konnte somit keine volle gezeitete Runde gefahren werden und das Team fiel auf Platz 88 zurück. Später konnte ein blankes Kabel, welches das Steuergerät und damit den Motor zum Stillstand brachte, als Ursache ausgemacht werden.

Ins Rennen startete das Fahrzeug dann von Platz 54 in der ersten Startgruppe und Michael Funke überholte 31 Fahrzeuge schon in der ersten Runde. Nach 7 Runden, inzwischen auf Rang 16 liegend, rollte er mit einem durch eine Stein verursachten Schaden am Riehmentrieb der Zusatzaggregate in die Box. Nach einer 2 1/2-stündigen Reparatur ging Valentin dann raus auf die Strecke. Das Team hatte ihm für seinen stint ein Drehzahllimit von 8.000 U/Min. und eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 280km/h verordnet, was er dann auch perfekt umsetzte. Unter trockenen Bedingungen konnte er Zeiten um die 9.30Min. konstant fahren, wobei seine beste Zeit 9.26Min. war. Nach 9 Runden kam er dann zum Fahrerwechsel in die Box, als der Wagen leicht anfing zu brennen. Später fanden die Mechaniker einen Haarriss im Motorblock der einen Ölverlust von 5 Litern zur Folge hatte. Den Motor zu wechseln hätte eine erneute Pause von 3,5 Std. bedeutet woraufhin sich das Team zur Aufgabe entschied. Wir wünschen dem Team mehr Glück beim nächsten Mal.