27.03.2012 - Valentin Hummel fuhr bei der Rallye Portugal erstmals 2012 recce auf Schotter

Bei der Rallye Portugal absolvierte Valentin Hummel zusammen mit Beifahrer Adrian Berghea seine erste Trainingseinheit auf Schotter in 2012.

Bei besten Witterungsverhältnissen entpuppte sich die Strecke jedoch als sehr staubige Angelegenheit und machte einen Mindestabstand von 200-300m zum Vordermann notwendig, um einen vernünftigen Aufschrieb verfassen zu können.

Aber auch Wasserdurchfahrten mit Geröll gehörten zum Programm und verlangten dem Recce-Fahrzeug alles ab. So mußten schon am ersten Tag 2 Reifenschäden hingenommen und repariert werden. Weitere Schäden waren aber zum Glück nicht zu verzeichnen. "Wir wissen beim besten Willen nicht, wie wir uns diese eingefangen haben" berichtete der ADAC-Junior. "Es gibt hier aber offensichtlich sehr spitze Steine, die trotz größter Vorsicht zum Reifenschaden bei den montierten Strassenreifen führen" ergänzte Co-Pilot Adrian Berghea.

Auch neben der Strecke wurden in Form von Korkhalden interessante Bedingungen vorgefunden, die dem Rennfahrzeug im Renntempo gefährlich werden können.

Aber auch für den Süden typische Orangenbäume sorgten für Abwechslung.

Häufig wurde der Tatendrang durch längere Schlangen von Recce-Fahrzeugen eingebremst und verlangte nach Geduld. Trotzdem wurde das komplette Besichtigungsprogramm ohne Probleme absolviert.

In Geduld üben mußte sich das Team bislang auch hinsichtlich des ersten Starts im Wettbewerb. Diese Wartezeit ist beim nächsten WM-Lauf in Argentinien vorbei. "Wir fühlen uns nach 3-mal recce-only jetzt sehr gut vorbereitet" freut sich Valentin Hummel. "Ich habe mich einmal beim Vorlesen in der Zeile vertan und Valentin hat mich sofort korrigiert. Er hat ein phänomenales Gedächtnis für die Strecke und weiss zu jedem Zeitpunkt wo wir sind. Das gibt mir extrem viel Vertrauen!" fügt Adrian Berghea hinzu. "Argentinien kann kommen" sagten beide unisono zum Abschluß.