16.10.2010 - Klassensieg bei schwierigsten Bedingungen am Nürburgring

Diesmal reiste Valentin zusammen mit seinem Vater und dem Rennauto BMW 120d Coupé, Klasse VD am Freitag rechtzeitig an, um alles auszuladen und alle Abnahmen zu machen. Bei strömendem Regen begann samstagmorgens das Zeittraining, was Valentin jedoch in die Karten spielte, denn er ist ein so genannter "Regenfahrer". In den rutschigen Verhältnissen fühlte er sich wohler, als viele andere Fahrer und konnte so schnelle Rundenzeiten fahren. Gegen Ende des Zeittrainings fing es jedoch an abzutrocknen, was dazu führte, dass Valentin in der Startaufstellung immer weiter nach hinten rückte, sodass er zwar noch auf dem 1. Platz in der Klasse startete, im Gesamten aber auf Platz 157 zurück gefallen war.

Das Rennen startete dann jedoch wieder bei Regen, wodurch Valentin sich vom Start an Platz um Platz nach vorne schieben konnte. Viele Unfälle und die dadurch ausgelösten Gelb-Phasen machten es jedoch schwierig, bei den niedrigen Temperaturen die Reifen auf Betriebstemperatur zu bekommen. Nach einer Stunde hörte es dann auf, zu Regnen, was das Reifenproblem in die andere Richtung ausschlagen ließ. Ohne Regen trocknete die Strecke ab und Valentin musste sehr vorsichtig mit den Regereifen umgehen, um sie nicht zu überhitzen. Außerdem war Valentin auf einer 1-Stopp-Strategie unterwegs, welche durch einen zusätzlichen Boxenstopp für Reifenwechsel komplett durcheinander gewürfelt worden wäre.

Als die Zeit für den Boxenstopp gekommen war, konnte man schon die nächsten Wolken mit Regen sehen, weswegen Valentin entschied, weiter auf Regenreifen zu fahren. Diese Entscheidung stellte sich schnell als die Richtige heraus, als es nach 2,5 Stunden Renndistanz erneut anfing, wie aus Kübeln zu regnen. So konnte Valentin die wenigen Plätze, die er im Trockenen verloren hatte wieder zurück gewinnen und seinen Weg durch das Feld nach vorne fortsetzten, bis 10 Minuten vor Rennende wegen des starken Regens das Rennen abgebrochen wurde.

Valentin landete auf Platz 1 in seiner Klasse VD und auf einem sensationellen 89. Platz im Gesamt, vor vielen eigentlich um einiges schnelleren Autos. Herzlichen Glückwunsch, weiter so!